Slumbild kostet die Geissens Werbe-Deal

Teure Konsequenzen

Slumbild kostet die Geissens Werbe-Deal

Wegen Slum-Fotos wurde die Familie von "Sonnenklar.TV" gefeuert.

In Kolumbien wollten die Geissens nur einen kleinen Familienurlaub genießen, doch für ihre Schnappschüsse aus den Slums ernteten die Millionäre von den Fans einen Mega-Shitstorm . Die Bilder haben jedoch nicht nur in Sachen Sympathien ernsthafte Konsequenzen. Nun verloren die Geissens deshalb sogar einen lukrativen Werbedeal.

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Konsequenzen
Für den Reiseshoppingsender Sonnenklar.TV war die Familie zwei Jahre lang das Aushängeschild, doch diese Zeiten sind vorbei. Denn nachdem die Verantwortlichen die Bilder zu Gesicht bekamen, zog man die Notbremse und feuerte die Geissens. "Wir haben die Zusammenarbeit komplett und umgehend beendet. Die Geissens haben in den Slums gezeigt, dass sie den Bezug zur Realität verloren haben. Ihr Verhalten passt nicht mehr zu uns als Reisesender", begründete Geschäftsführer Andreas Lambeck die Entscheidung gegenüber der Bild-Zeitung.

Keine Einigung
Der Vertrag mit dem Reisesender soll Carmen und Robert eine sechsstellige Summe eingebracht haben und sollte im Februar verlängert werden. Stattdessen sind die Geissens nun von der Jubiläumsfeier von Sonnenklar.TV ausgeladen und auch der geplante Ehrenpreis ist weg. Eine Einigung soll laut Lambeck nicht möglich gewesen sein. "Ich hatte vorgeschlagen, dass sie als Wiedergutmachung 10.000 Euro für soziale Zwecke in Kolumbien spenden. Doch das lehnte Robert Geiss brüsk ab. Die beiden seien sich keiner Schuld bewusst und die Empörung vieler Zuschauer sei ihnen egal. Sie hätten genug andere Fans."