Williams: Selbstmord wegen Geldnot

Star mit Gürtel erhängt

Williams: Selbstmord wegen Geldnot

Star soll unter Karriere-Tief und Geldsorgen gelitten haben. Waren das die Gründe?

Hollywood trauert um einen seiner ganz Großen: Robin Williams 
(† 63) setzte am Montag seinem Leben ein Ende. Mit einem Gürtel an der Tür seines Schlafzimmers, wie die Polizei bekannt gab. Ehefrau Susan Schneider schlief im Zimmer nebenan, bekam nichts mit. Seine Assistentin fand den Star tot auf.

Warum Williams diesen drastischen Schritt setzte, erklärt ein Insider gegenüber Radar Online: Das Aus seiner TV-Serie The Crazy Ones stürzte ihn in die Depression . „Es war ihm peinlich und er fühlte sich gedemütigt, weil seine Fernseh-Show scheiterte.“

Wie viel ist übrig vom 
130-Millionen-Dollar-Erbe?
Pleite. Dazu quälten ihn Geldsorgen. Er musste Rollen annehmen, um sein Leben zu finanzieren. Zwei Scheidungen – 1988 von Valerie Velardi und 2008 von Marsha Garces – kosteten ihn über 30 Millionen Euro. Deswegen stand auch seine „Villa of Smiles“ in Napa seit einem Jahr zum Verkauf – aber ohne große Nachfrage. „Eine Scheidung reißt dir das Herz durch die Brieftasche raus“, gestand Williams im Parade-Magazin.

Testament. Bereits 2009 machte Williams sein Testament für seine drei Kinder Zelda, Zachary und Cody. Sie erben je ein Drittel seines 130-Mio.-Dollar-Vermögens. Wie viel davon übrig ist, weiß keiner.
Ihr Verlust ist damit sowieso nicht zu lindern.

Diashow: Robin Williams: Sein Leben in Bildern

Auf dem Weg zum Studio 54 (New York 1979)

Rolle in "Mork Returns" (1979)

Spaß beim Tennis mit Pete Sampras (Los Angeles 1999)

Der Schauspieler war ein begeisterter Rennrad-Fahrer (New York 2008).

Mit Lance Armstrong bei der Tour de France (2004).

Mit Frau Susan Schneider bei einer Premiere in LA (2009).

Mit Kindern Cody und Zelda am Walk of Fame (1998).

In "Good Morning, Vietnam" 1987.

Eine seiner kultigsten Rollen war die der Mrs. Doubtfire, des stachligen Kindermädchens 1993.

Mit seiner zweiten Frau Marsha Garces in LA (1994).

Stolzer Oscar-Gewinner für seine Rolle in "Good Will Hunting" (1998).

Mit Mila Kunis in "The Angriest Man in Brooklyn" (2012).

Am Film-Set von "August Rush" (2006).