Toronto Film Festival

Cory Monteiths letzter Film in Toronto geehrt

"All the Wrong Reasons"
© Shore Road Pictures
Verstorbener "Glee"-Star spielte in "All the Wrong Reasons" und "McCanick" mit.
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Eines der letzten Filmprojekte des verstorbenen kanadischen Schauspielers Cory Monteith ("Glee") ist beim 38. Toronto International Film Festival (TIFF) mit einem Preis ausgezeichnet worden. Gia Milani, die Regisseurin des Streifens "All the Wrong Reasons", erhielt den "Grolsch Film Works Discovery Award", eine Auszeichnung für aufstrebende Filmemacher.

Streifen von Cory gerettet
"Cory hat den Streifen gerettet", sagte Milani in Toronto vor Journalisten. Er sei in letzter Minute aufgesprungen, nachdem zwei der Hauptdarsteller plötzlich abgesagt hatten. Monteith spielt in dem Film einen Ladenmanager, der seine Frau zurückgewinnen will. Ebenfalls im TIFF-Festivalprogramm ist "McCanick", der letzte Film des Kanadiers. Monteith war Mitte Juli im Alter von 31 Jahren tot in einem Hotel im kanadischen Vancouver gefunden worden. Bei der Autopsie hatten Gerichtsmediziner einen tödlichen Mix aus Alkohol und Drogen entdeckt.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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