Opern-Kritik

'Brava'-Geschrei für die Tosca

von
'Brava'-Geschrei für die Tosca
© Zeininger/Staatsoper
Opern-Diva Angela Gheor­ghiu bezauberte die Wiener zum Saisonstart.
OE24 auf Google bevorzugen

Margarete Wallmanns 56 Jahre alte Inszenierung von Puccinis Tosca an der Wiener Staatsoper bedürfte dringend einer Auffrischung. Wenn allerdings eine Sängerin wie Angela Gheorghiu die Titelpartie der berühmten Operndiva als Selbst­porträt gestaltet, sieht man gern über szenische Unzulänglichkeiten hinweg.

Die schöne, heißblütige rumänische Primadonna wurde – ebenso wie ihr Partner, der großartige argentinische Tenor Marcelo Álvarez als Cavaradossi – vom Publikum mit Auftritts­applaus begrüßt.

Nach Toscas Gebet im 2. Akt („Ich lebte für die Kunst, ich lebte für die Liebe“), erbebte das Haus vor Brava-Geschrei. Der serbische Bariton Željko Lučić war ein ziemlich widerlicher Scarpia. Marco Armi­liato dirigierte vor allem zu laut.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden