Krim-Krise als Clancy-Thriller

Buch

Krim-Krise als Clancy-Thriller

Der verstorbene Thriller-Autor Tom Clancy schrieb ein Buch über die Krim-Krise.

Die westliche Welt ist besorgt. „Russland greift aktiv in die inneren Angelegenheiten der Ukraine ein und die Drohung eines russischen Militäreinsatzes gegen das Land hängt wie eine dunkle Wolke über allen Köpfen“, beschreibt der CIA-Büroleiter in der Ukraine, Keith Bixby, die Situation. „Die Krim steht kurz davor zu explodieren.“

Prophetisch
Was klingt wie eine ziemlich realistische Einschätzung der aktuellen Lage in der Ukraine, ist in Wahrheit Fiktion. Bixby ist eine Figur im neuen Buch des US-amerikanischen Bestseller-Autors Tom Clancy, das er kurz vor seinem Tod im vergangenen Oktober fertigschrieb. Das in den USA im Dezember 2013 erschienene 700 Seiten dicke Command Authority (etwa: Befehlsgewalt) handelt von einem russischen Übergriff auf die Krim – und wirkt im Nachhinein wie ein erschreckend prophetisches Vermächtnis des im Alter von 66 Jahren verstorbenen Meisters des Politthrillers. Auch die Parallelen zwischen dem echten Kreml-Chef Wladimir Putin und Clancys Figur Volodin sind unverkennbar.