„Sister Act“-Nonne als Maria Magdalena im Musical „Jesus Christ Superstar“.
Passend zu Ostern gastiert im Ronacher wieder Andrew Lloyd-Webbers legendäres Musical Jesus Christ Superstar. Die weltbekannte Rock-Oper erzählt von der Liebe Maria Magdalenas zu Jesus, dem letzten Abendmahl, dem Urteil des Herodes und dem Verrat des Judas, der schlussendlich zu Jesu Tod führt. Geschildert werden die sieben letzten Tage Christi aus der kritischen Sicht des „Verräters“.
Sister Act
Bewährte Musical-Stars schlüpfen in die Rollen dieser konzertanten Aufführung: Drew Sarich verkörpert die Titelrolle, Mischa Mang spielt den Judas – beide waren schon in den vergangenen Jahren in JCS zu erleben. Neu ist in dieser Produktion Ana Milva Gomes als Maria Magdalena, der das „spirituelle“ Thema nicht ganz fremd ist, verkörpert sie doch sonst die Deloris im Nonnen-Musical Sister Act. Koen Schoots leitet das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien.
Ansturm
JCS erschien zunächst als Platte, kam 1971 zur szenischen Uraufführung in New York und lief zwischen 1972 und 1981 sensationelle 3.358-mal am Londoner West End.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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