Fischer in der Volksoper

Ottls Comeback als "Rapper"

Ottfried Fischer
© APA / EPA
Ottfried Fischer in Österreich: In der Volksoper, mit Buch und im Kinofilm.
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Zum 60. Geburtstag hat der bayerische Starkabarettist Ottfried Fischer nicht nur seine brillante Autobiografie Das Leben – ein Skandal herausgebracht, er beglückt seine Fans auch mit einem neuen Kabarettprogramm. Ausgerechnet in der Volksoper Wien hebt der sympathische Riese aus dem Bayerischen Wald, der als Kommissar Benno Berghammer in der TV-Kult-Serie Der Bulle von Tölz zum Publikumsliebling avanciert ist, heute mit der Weltblechmusik-Band „Die Heimatlosen“ den Soloabend Wandogo aus der Taufe.

„Otti Dance“. Zum neuen Programm gibt es auch den Song Otti Dance, der zum Download auf iTunes und amazon.de bereitsteht: „Genau genommen singe ich nicht, ich rappe. Ich nehme mir mit 60 Jahren die Freiheit, das zu tun, was ich will“, sagt Fischer.
Auch im Kino ist der Otti präsent: In Kaiserschmarrn hat er einen Gastauftritt.

E. Hirschmann-Altzinger

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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