Die Kammersängerin ist im Alter von 88 Jahren verstorben.
Die Wiener Staatsoper trauert um ein langjähriges Ensemblemitglied. Die Kammersängerin Margareta Sjöstedt, so teilte das Haus am Ring mit, ist am 14.3 im Alter von 88 Jahren gestorben. Ihre Karriere führten die Ausnahestimme auf die großen Bühnen der Welt wie etwa nach Madrid, Lissabon, Dublin und Berlin. Auch bei den Salzburger Festspielen war sie des Öfteren auf der Bühne zu sehen.
Sjöstedts bewegtes Leben
Die Kammersängerin wurde am 17. November 1923 in Stockholm geboren und studierte an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm und an der Hochschule für Musik in Wien. Nach Engagements am Stadttheater Basel und am Stadttheater Saarbrücken wechselte sie 1956 an die Wiener Staatsoper, wo sie am 4. September als Cherubino in "Le nozze di Figaro" debütierte. In dieser Rolle war sie insgesamt 97 Mal zu sehen. Zu ihren Partien im Haus am Ring gehörten unter anderen die Rolle als Komponist in "Ariadne auf Naxos", Nicklausse in "Les Contes d'Hoffmann", wie auch die Dorabella in "Così fan tutte. Auch verkörperte die Kammersängerin die Suzuki in "Madama Butterfly", die Bersi in "Andrea Chénier" und die Lola in "Cavalleria rusticana".
1015 Vorstellung im Haus am Ring
Insgesamt verkörperte sie an der Wiener Staatsoper 46 Rollen in 1015 Vorstellungen. Am 9. Juni 1982 trat sie als Zweite Frau in "Der Besuch der alten Dame" zum letzten Mal an der Wiener Staatsoper auf. Und genau für diese Verdienste wurde Sjöstedt zur Österreichischen Kammersängerin ernannt und mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse ausgezeichnet.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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