Paul McCartney bringt am 3.2 neues Album "Kisses on the Bottom" heraus.
20 Jahre hat Paul McCartney an diesem Album getüftelt. Es ist eine Hommage an alte Klassiker aus den 30ern und 40ern – von Billy Hill bis Harold Arlen – geworden. Der Ex-Beatle meldet sich mit dem neuen Album Kisses on the Bottom zurück – und hat es seinem Vater gewidmet: „Er hat uns diese Lieder zu Hause auf dem Klavier vorgespielt.“
Noch lange kein Ruhestand in Sicht
Mit 69 Jahren ist für ihn noch lange nicht Schluss! Nach dem privaten Happy End mit Nancy, die er 2011 heiratete, gibt McCartney auch musikalisch den Ton an. Auf dem jazzig klingenden Album liefert er neben Cover-Versionen auch zwei brandneue Songs, My Valentine und Only Our Hearts. Dazu konnte er Eric Clapton und Stevie Wonder für Gastauftritte gewinnen.
Auf Touren
2012 plant Sir Paul neben Auftritten bei den Olympischen Spielen diesen Sommer in London und den Feierlichkeiten zum sechzigjährigen Thronjubiläum der Queen („Ich bin ihr Fan!“) auch eine Tour. Ob er auch nach Wien kommt? Seine Fans würden sich freuen.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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