In der glanzvollen Loge von Christian und Ekaterina Mucha balancierte die Stimmung kurzzeitig zwischen aristokratischer Heiterkeit und einem kollektiven Beinahe-Herzstillstand, als ein Schmuckstück im Wert einer Luxusimmobilie fast ein unfreiwilliges Eigenleben entwickelte.
Wenn Nattaya und Felix Köck das Parkett betreten, funkelt es gewaltig. Mit Schmuckstücken im Gesamtwert von stolzen 7 Millionen Euro verwandelten die Edel-Juweliere zahlreiche Ballbesucherinnen in wandelnde Schatzkammern. Doch in der Loge von Verleger-Legende Christian Mucha kam es zu später Stunde zu Szenen, die den Puls der Beteiligten weit höher trieben als jeder Dreivierteltakt.
Nattaya und Felix Köck mit Amra Deisenhammer.
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Es war gegen ein Uhr morgens, als die allgemeine Ball-Euphorie ihren Zenit erreicht hatte. Die Juweliere Von Köck statteten den Muchas einen Besuch ab, um den glanzvollen Abend gemeinsam Revue passieren zu lassen. Dass Ekaterina Mucha an diesem Abend als eine der glanzvollsten Erscheinungen galt, war kein Zufall – doch beinahe wäre sie mit einem unfreiwilligen „Souvenir“ nach Hause gegangen, das den Wert einer Wiener Eigentumswohnung besitzt.
Ekaterina Mucha händigte Nattaya ihre Hermès-Tasche aus.
Die Tasche, der Ring und das Schwitzen
Die Aufregung begann, als Nattaya Köck beim Verlassen der Loge zunächst ihre kostbare Hermès-Tasche vergaß. Erst nach 15 Minuten bemerkte sie den Verlust und kehrte um. Währenddessen hatte Ekaterina Mucha noch einmal einen ganz besonderen Blickfang im Visier: einen Ring im Wert von unfassbaren 700.000 Euro. Ein Schmuckstück, bei dessen bloßem Anblick Gatte Christian Mucha bereits im Vorfeld sichtlich ins Schwitzen geraten war.
Ein Fauxpas mit Happy End
Im Eifer des Gefechts und der allgemeinen Heiterkeit blieb der Ring nach der Anprobe schlichtweg an Ekaterinas Finger stecken – und wurde dort glatt vergessen. Mit einem erschrockenen Lachen und großer Erleichterung wurde das Prachtstück natürlich umgehend wieder in die Obhut der rechtmäßigen Besitzer übergeben.
Alle Beteiligten bewiesen Humor und nahmen den Beinahe-Verlust mit sportlicher Gelassenheit. So endete der Abend für alle Beteiligten glimpflich, und der Ring glänzt weiterhin dort, wo er hingehört: in der sicheren Verwahrung der Juweliere.