Das Verlegerpaar staunte nicht schlecht, als sich plötzlich ein frecher Nager in die edle Loge wagte.
Der Wiener Opernball ist oft eine Bühne für steife Etikette und künstliches Lächeln. Doch in der Loge, die Verleger Christian Mucha gemeinsam mit Richard Weiland und Christoph Urbanek gebucht hatte, brach am Donnerstagabend das herrlichste Chaos aus. Es war der geheime, wohl skandalöseste Aufreger der diesjährigen Ballnacht, der die Flanierenden in Scharen vor ihrer Loge zusammenlaufen ließ.
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„Hilfe, eine Ratte!“ – Schockmoment in der Staatsoper
Die Gäste auf den Gängen trauten ihren Ohren nicht, als plötzlich laute Rufe aus der Loge drangen: „Hilfe, eine Ratte!“ In einem Umfeld, in dem normalerweise nur feinste Seide und Diamanten funkeln, sorgte dieser Ruf für sofortige Schnappatmung und neugierige Menschentrauben.
Ekaterina Mucha
Die Auflösung sorgte bei den Umstehenden für herzhaftes Gelächter: In der Loge tummelte sich kein Ungeziefer, sondern die wohl prominenteste Ratte der Nation. Die Gastgeber hatten Radio-Wien-Chefin Jasmin Dolati gemeinsam mit dem Kult-Nager Rolf Rüdiger sowie dessen „Väter“ Stefan Gaugusch und Robert Steiner geladen.
„Der Schock war groß“, erinnerte sich Christian Mucha später schmunzelnd gegenüber oe24. Doch die vermeintliche Katastrophe entpuppte sich schnell als der genialste PR-Coup des Abends.
Christian Mucha mit Stefan Gaugusch und Robert Steiner.
Christian Mucha ließ es sich nicht nehmen, den prominenten Gast standesgemäß zu begrüßen. Statt Kammerjäger gab es ein lustiges Interview: Mucha befragte den plüschigen Star vor laufender Kamera über seine Eindrücke vom „Ball der Bälle“.
Trotz des anfänglichen „Ratten-Alarms“ bewies die Gesellschaft Humor. Rolf Rüdiger fügte sich nahtlos zwischen Champagnergläser und Abendroben ein und bewies einmal mehr, dass man am Opernball eben auf alles gefasst sein muss – sogar auf sprechende Ratten im Frack.