"Alle auf den Kleinen"

Pocher will nach Becker Stefan Raab schlagen

Stefan Raab, Oliver Pocher und Boris Becker
© ProSieben/RTL
Der Comedian hat in seiner RTL-Show Promi-Blut geleckt und will mehr.
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Es wurde angepriesen als das TV-Duell des Jahres. Doch Oliver Pocher gewann zwar das Match gegen die Tennis-Legende Boris Becker, doch nicht das Rennen um die Top-Quoten. Denn am 25. Oktober musste sich der Comedian mit seiner RTL-Show "Alle auf den Kleinen" gegen den ZDF-Krimi „Der Alte“ geschlagen geben. Nur magere 3,95 Millionen Fans wollten dabei sein, als sich Becker vor der gesamten Nation zum Affen machte.

Quoten-Desaster bei Pocher
Im Vergleich dazu schnitt der Freitags-Krimi "Der Alte" auf ZDF wesentlich besser ab. Den verfolgten immerhin 5,06 Millionen Zuseher. Dabei hatte sich Pocher so viele spektakuläre Spiele einfallen lassen, um den Ex-Tennis-Champ im TV vorzuführen. Becker musste sich mit dem "Kleinen" in Fliegenklatschen-Fußball matchen, sich mit "Wurfgemüse" bewerfen und noch viel mehr Peinlichkeiten über sich ergehen lassen. Zum Quotendesaster nach der Show meinte der zum Duell gebetene Sportler dann nur: "Wir haben weitaus gewichtigere Probleme." "Ich bin jetzt nicht Politiker. Aber wir haben noch keine Regierung. Syrienkrieg ist auch nicht ganz unwichtig. Amerika war ein paar Stunden vorm Bankrott. Ich glaube, das sind größere Themen als Pocher oder Becker", resümierte er noch zu Ende und nahm die schlechte Einschaltquote eher gelassen zur Kenntnis. Sein Herausforderer Oliver Pocher ist das schon ganz anderer Meinung, geht es doch um seinen Job.

Raab soll helfen
Nach dieser Quotenschlappe könnte man fast glauben, dass Pocher in Zukunft auf solche Promi-Duelle verzichten wolle. Doch dabei handelt es sich um einen gewaltigen Irrglauben. Nach dem erst geschlagenen Battle macht sich der Spaßvogel bereits Gedanken über sein nächstes Promi-Opfer und da hat er auch schon jemanden ins Auge gefasst. Er will sich mit niemand geringeren als Stefan Raab messen. So twitterte er kurz nach der Show: "Also Stefan Raab ist der Nächste!!!" Was der "TV-Total“-Erfinder davon hält, ist freilich nicht bekannt. Doch sollte er der Einladung nachkommen, könnte das schon einmal einen Quotensieg für das Format bedeuten. Denn der ProSieben-Entertainer ist dafür bekannt, seine Fans mobilisieren zu können und somit die Quote aus dem Keller zu treiben.

Die TV-Highlights des Jahres 2013


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Juergen Maurer ist "Kommisar Rex'" neues Herrl

Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden.

© ORF/Beta Film

Sascha Hehn wird "Traumschiff"-Kapitän

Wenn "Das Traumschiff" unterwegas ist, "weiß das Publikum weiß seit 32 Jahren: Es geht immer alles gut aus, es gibt ein Happy End, es wird ein tolles Land gezeigt", sagt der Produzent der ZDF-Serie, Wolfgang Rademann (78). "Es gibt immer eine dramatische Geschichte, eine heitere Geschichte und eine Love Story." Zum Jahreswechsel übernimmt jedoch ein neuer Kapitän. Nach 14 Jahren gibt Kapitän Jakob Paulsen alias Schauspieler Siegfried Rauch das Ruder aus der Hand - und übergibt es an einen ehemaligen Steward. 30 Jahre nachdem Sascha Hehn (59) als Steward Victor zum ersten Mal an Deck stand, kehrt er auf das Schiff zurück - befördert zum Kapitän. Die letzte Reise für Kapitän Rauch führt ihn am Zweiten Weihnachtstag im ZDF nach Malaysia. Doch Rettung naht schon fünf Tage später in Form eines alten Bekannten: Ex-Steward Victor, der in den 1980er Jahren den Frauen reihenweise den Kopf verdrehte, hat seine "Traumschiff"-Abstinenz gut genutzt, ist Kapitän geworden und übernimmt in der Neujahrs-Folge zum ersten Mal das Steuer, wenn der Kreuzfahrt-Dampfer Kurs auf Australien nimmt.

© ZDF

Zweite Staffel "House of Cards" ab Februar auf Sky

Francis Underwood geht weiter seinen Weg: Ab 14. Februar bringt der Bezahlsender Sky die zweite Staffel der US-Erfolgsserie "House of Cards", womit man Kevin Spacey in der Rolle des Politikers wieder begleiten darf. Alle 13 Episoden sind ab diesem Tag und somit parallel zum US-Start via Sky Go abrufbar, einen Tag später dann auch via Sky Anytime, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

© BBC

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