Am Grenzübergang Eberau

Schlepper schießt auf Bundesheer-Soldaten

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Mutmaßlicher Täter flüchtete, zweiter Verdächtiger festgenommen - Migranten aufgegriffen  

Ein Schlepper hat am Montag am Grenzübergang Eberau (Bezirk Güssing) auf Soldaten des österreichischen Bundesheeres geschossen. Es wurde dabei niemand verletzt, dem mutmaßlichen Schützen gelang aber die Flucht, teilte das Verteidigungsministerium mit. Laut Polizei wurde ein zweiter mutmaßlicher Schlepper, ein Moldawier, festgenommen. Zwölf Flüchtlinge, erwachsene Afghanen, blieben ebenfalls unverletzt, sie beantragten Asyl.

Das Verteidigungsministerium berichtete, dass am Montag ein Kastenwagen die Kontrolle am Grenzübergang durchbrochen habe. Polizeisprecher Helmut Marban bestätigte den Vorfall gegenüber der APA und erläuterte, dass der Van mit ungarischen Kennzeichen auf einem Feldweg angehalten werden konnte.

© Robert Kulterer
Schlepper schießt auf Bundesheer-Soldaten
× Schlepper schießt auf Bundesheer-Soldaten

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Schlepper schießt auf Bundesheer-Soldaten
× Schlepper schießt auf Bundesheer-Soldaten

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Schlepper schießt auf Bundesheer-Soldaten
× Schlepper schießt auf Bundesheer-Soldaten

Keine Verletzten

Die Flüchtlinge sprangen aus dem Fahrzeug, ebenso einer der beiden Schlepper. Dieser rannte in Richtung Ungarn und schoss auf Assistenzsoldaten. Alle blieben unverletzt, so die Angaben. Der Mann sei aber noch flüchtig, die Polizei ermittle auf Hochtouren, sagte Marban. Laut seinen Angaben wurden zwölf Flüchtlinge aufgegriffen. Zu ihrer Nationalität konnte er noch keine Angaben machen. Der festgenommene mutmaßliche Schlepper stamme aus Moldawien, die Herkunft des flüchtigen Schleppers ist noch nicht bekannt.

"Dieser heutige Vorfall verdeutlicht, dass die Maßnahmen der Schlepper und die damit verbundene Kriminalität neue Dimensionen erreicht haben. Ich bin froh, dass die eingesetzten Soldaten beim Schusswechsel unverletzt geblieben sind", sagte Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) in der Aussendung.
 

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