Cold-Case-Überprüfung vor Abschluss

Fall Kampusch

Cold-Case-Überprüfung vor Abschluss

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Ergebnis der Untersuchung soll im April vorgelegt werden.

Die Cold-Case-Überprüfung des Falls Natascha Kampusch ist in der finalen Phase. Im April soll den Ressortchefs von Innen- und Justizministerium der Endbericht vorgelegt werden, hieß es aus dem Innenministerium. Inhaltlich wollte man sich vor Abschluss der Überprüfung aber nicht äußern.

Seit Mitte Juli 2012 läuft die Überprüfung der Causa Natascha Kampusch. Ein international besetzter Lenkungsausschuss sowie ein operatives Team beschäftigen sich noch einmal intensiv mit dem Fall, Ungereimtheiten und mögliche Ermittlungspannen sollen überprüft werden. Ende Oktober waren dazu auch zwei Spezialisten der US-Bundesbehörde FBI (Federal Bureau of Investigation) in Wien. Den Mitarbeitern wurde bei ihrer Arbeit uneingeschränkte Akteneinsicht zugesichert.

Der Fall wurde zum wiederholten Mal neu aufgerollt, nachdem der parlamentarische Untersuchungsausschuss für Innere Angelegenheiten den zuständigen Behörden einstimmig empfohlen hatte, die Ermittlungen in der Causa erneut zu evaluieren. Kampusch war 1998 als Zehnjährige von Wolfgang Priklopil entführt worden und konnte im Sommer 2006 aus der Gefangenschaft flüchten. Priklopil beging daraufhin Selbstmord. Immer wieder gab es in dem Fall Gerüchte über mögliche Mittäter.

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