Großeinsatz Bregenz

Kugel stoppte tobenden Sohn: Mehrere Waffen im Spiel

Absperrband und Polizei in Schutzanzügen an einem Tatort vor Wohnhäusern in Bregenz.
© APA/DIETMAR MATHIS
Der Mann soll eine Softgun, einen Hammer und ein Messer gehabt haben.
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Vbg. Der 24-Jährige, der Ende Juli in Bregenz bei einem Einsatz der Polizei angeschossen und verletzt wurde, hat seine Mutter und die Exekutive möglicherweise auch mit einem Messer bedroht. Es gebe solche Hinweise, bestätigte Karin Dragosits von der Staatsanwaltschaft Feldkirch am Dienstag einen Bericht des ORF Vorarlberg. Bisher wusste man von einer Softgun und einem Hammer. Der Mann ist mittlerweile aus dem Landeskrankenhaus Feldkirch entlassen worden.

Die Mutter des 24-Jährigen rief am 25. Juli die Polizei, nachdem ihr Sohn randaliert hatte. Nach Drohungen auch gegenüber Polizisten wurde das Einsatzkommando Cobra hinzugezogen. Deeskalationsversuche blieben erfolglos, es kam zu einer Schussabgabe auf den jungen Mann.

Zwei Ermittlungsverfahren

Der 24-Jährige wurde wegen gefährlicher Drohung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt, über ihn wurde die Untersuchungshaft verhängt. Überprüft wird auch der Geisteszustand des Verdächtigen. Es besteht die starke Vermutung, dass der Mann unter dem Einfluss einer schwerwiegenden und nachhaltigen psychischen Störung gehandelt haben könnte.

Parallel läuft bei ein Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten, der geschossen hat - das ist Standard. Es wird überprüft, ob die Schussabgabe gerechtfertigt war. Weiter offen ist unter anderem die Frage, wie viele Schüsse bei dem Einsatz abgegeben wurden.

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