Niederösterreich
Fall Kührer: Verteidiger setzt Detektive ein
Etwas mehr als vier Monate nach der Verurteilung des Angeklagten (51) im Fall Julia Kührer wegen Mordes zu lebenslanger Haft setzt Verteidiger Farid Rifaat nun auf Detektive. Diese würden seit einigen Wochen ermitteln und sollen viele offene Fragen klären, sagte der Anwalt zum ORF Niederösterreich. Rifaat will eine Wiederaufnahme des Verfahrens erreichen. Er kritisiert außerdem die Ermittlungen.
Nichtigkeitsbeschwerde zurückgewiesen
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat am 28. Jänner die Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Korneuburger Geschworenengerichtes von Ende September zurückgewiesen. Die Berufung über die Strafe wurde dem Oberlandesgericht weitergeleitet.
Auf dem Grundstück des Angeklagten war im Juni 2011 die verbrannte Leiche der fünf Jahre zuvor aus Pulkau im Weinviertel verschwundenen Julia Kührer - damals 16 - gefunden worden. Der Beschuldigte beteuerte, dem Mädchen nichts angetan zu haben. Die Anklage hatte sich auf Indizien und Gutachten gestützt.
Fall Kührer: Hier wurden die Knochen gefunden
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