Chronik

Grazer zündet sich selbst an

Artikel teilen

Ein 47-jähriger Grazer hat sich in der Nacht auf Freitag bei einer Tankstelle mit Benzin übergossen und angezündet.

Mit lebensgefährlichen Verletzungen ist ein Grazer davongekommen, nachdem er sich in der Nacht auf Freitag bei einer Tankstelle mit Benzin übergossen hat.

Der Mann dürfte laut Polizei in selbstmörderischer Absicht gehandelt haben, da er zuvor bei einem Glücksspielautomaten eine größere Summe Geldes verloren hatte. Rund 50 Prozent seiner Hautoberfläche wurden verbrannt. Er wurde ins LKH Graz eingeliefert und befand sich in Lebensgefahr.

Gegen 23.30 Uhr am Donnerstag ging der Mann zur Zapfsäule einer Tankstelle in der St. Peter Hauptstraße, wie die Bundespolizeidirektion Graz am Freitag mitteilte. Noch bevor jemand eingreifen konnte, griff er zum Zapfhahn und übergoss sich mit Treibstoff, den er augenblicklich in Brand setzte. Ein Passant rannte sofort zu dem Mann und löschte die Flammen, indem er sie mit einer Jacke erstickte.

Der Grazer wurde von einem Notarzt erstversorgt und dann vom Roten Kreuz in das LKH gebracht. Das Gesicht des Mannes wurde bei dem mutmaßlichen Selbstmordversuch nahezu vollständig verbrannt. Motiv für die Tat dürfte gewesen sein, dass der 47-Jährige zuvor bei einem Spielautomaten einen größeren Geldbetrag verloren hatte, so die Polizeiinspektion Plüddemanngasse.

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten
OE24 Logo