Kärnten
Giftmilch wird Umwelt-Krimi
Hexachlorbenzol (HCB) hatte Milch und Viehfutter von 35 Betrieben vergiftet. Gegen den mutmaßlichen Verursacher, das Zementwerk w&p, wurde nun ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet. Aber auch die Staatsanwaltschaft ermittelt (vorerst aber noch gegen Unbekannt). Und zwar wegen vorsätzlichen umweltgefährdenden Behandelns und Verbringens von Abfällen.
Widersprüchlich
Aufhorchen ließ nun Kärntens Umweltlandesrat Rolf Holub (Grüne): „Es ist viel möglich. Die Messwerte sind so widersprüchlich. Rund um das Werk ist gar nichts.“ Er will nun eine „Sonderumweltin-spektion Görtschitztal“ mit vier Personen einrichten.
Beizmittel
Holub schließt nicht aus, dass auch die frühere Verwendung von HCB als Beizmittel durch die Landwirte zu der Vergiftung geführt haben könnte.
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