Lange Schlangen vor Läden

Mega-Ansturm: Bis zu einer Stunde Wartezeit vor Geschäften

Ansturm
© TZOe Fuhrich/Shopping City Süd
Winterkleidung, Sportartikel und Möbel waren diese Woche der Hit.
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Wien. Österreich ist in Kauflaune. Gestern war neben dem Montag der stärkste Einkaufstag der ersten Woche nach dem harten Lockdown. Aufgrund der klirrenden Kälte wurden vor allem Shoppingcenter überrannt.

In der Shopping City Süd in Niederösterreich waren kaum noch Parkplätze frei. Menschen standen vor vielen Geschäften Schlange. Vor einem Modegeschäft war die Schlange mehr als 200 Meter lang!

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© TZOe Fuhrich

Ähnlich war es auch in der Lugner-City in Wien. Mit rund 30 Prozent mehr Umsatz in dieser Woche rechnet Baulöwe Richard Lugner. Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes: „Vor allem in den Shoppingcentern, aber auch Ballungszentren waren viele Menschen einkaufen.“ Insgesamt sollen es mehr als 4 Millionen gewesen sein.

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© TZOe MFellner
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Weihnachtsgeschenlke werden umgetauscht

Umsatz. Die Gründe für den Ansturm auf die Geschäfte sind vielfältigWeihnachtsgeschenke wurden umgetauscht, Gutscheine eingelöst. Rabatte bis zu 70 Prozent lockten in die Läden. Wegen der sibirischen Kälte liefen auch Winterjacken und Pullover gut. Neben Kleidung, lagen diese Woche Möbel, Elektro, Schuhe, Sportartikel, Spielwaren und Bücher im Trend. Zudem war der Valentinstag ein guter Umsatzbringer.

Trendwende. Obwohl die erste Woche nach dem harten Lockdown für den heimischen Handel gut anlief, könnte es laut Rainer Will einen Einmaleffekt geben. Spontankäufe würden aufgrund der geschlossenen Gastronomie wegfallen. „Die Menschen haben gezielt das gekauft, was sie gebraucht haben oder ihnen fehlte“, erklärt Will.

Die nächsten Wochen wären entscheidend, ob es für den Handel wieder bergauf geht. Tourismushochburgen hätten schon jetzt mit großen Problemen zu kämpfen. „Dort haben manche Geschäfte bis zu 95 Prozent Umsatzeinbußen, weil die Hotellerie, die Gastronomie und somit die Touristen komplett wegfallen“, sagt Will.

(mko)

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