Gegen einen 24-jährigen Syrer, der in Innsbruck auf einen Landsmann einstach, wird zwar wegen versuchten Mordes ermittelt - der Verdächtige scheint aber ein Fall für den Psycho-Knast zu sein.
Tirol. Der Syrer wird konkret beschuldigt, im Zuge einer Auseinandersetzung in einer sehr belebten Gegend der Tiroler Landeshauptstadt einen 22-jährigen Landsmann mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Zweiterer wies danach eine Stichverletzung am Oberkörper auf, die Verletzungen waren jedoch nicht lebensbedrohlich. Der mutmaßliche Täter, der ebenfalls verletzt wurde, wurde kurz darauf festgenommen. Offenbar dürfte ein Diebstahl zu dem Streit geführt haben, der zunächst verbal erfolgte und dann eskalierte.
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Nun wird gegen den 24-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Das bestätigte die zuständige Staatsanwaltschaft". Da allerdings "hinreichend Gründe" für Unzurechnungsfähigkeit vorliegen würden, wurde die vorläufige Anhaltung bzw. Unterbringung in einem forensisch-therapeutischem Zentrum angeordnet.
Dem 24-Jährigen wird übrigens auch Sachbeschädigung zur Last gelegt. Er versuchte nämlich offenbar Samstagfrüh in seinem Haftraum im Polizeianhaltezentrum - vermutlich mit einem Feuerzeug - einen Brand zu legen. Bedienstete konnten bereits entstandenes Feuer rasch löschen. Es entstand geringer Sachschaden.