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Nationalratswahl

Niederösterreich wählt

Am 1. Oktober 2006 wird in ganz Österreich gewählt. Wir informieren Sie über die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Wahl in Niederösterreich.

Von den etwa 1.452.000 Einwohnern des Landes Niederösterreich waren bei der letzten Nationalratswahl am 24. November 2002 1.157.547 wahlberechtigt, 2006 hat sich die Zahl auf 1.206.786 Wahlberechtigte erhöht, davon 581.449 Männer und 625.337 Frauen.

Öffnungszeiten
Die Kernzeit zum Wählen wird zwischen 08.00 Uhr und 17.00 Uhr liegen. In den kleinen Gemeinden mit weniger als 100 Wahlberechtigten, kann man bis 10.00 Uhr seine Stimme abgeben. Das früheste Wahllokal öffnet seine Urnen am Flughafen Schwechat um 01.00 Uhr Nacht und schließt um 17.00 Uhr.

ÖVP
Bei der letzten Wahl errang die ÖVP 47,8 Prozent der Stimmen und damit 17 Nationalratsmandate. Innenministerin Liese Prokop ist mit 65 Jahren die älteste aller Spitzenkandidaten bei der Wahl. Auf der Landesliste der ÖVP wurden insgesamt 72 Kandidaten nominiert.

SPÖ
SPÖ-Parteichef Alfred Gusenbauer geht auch heuer in seinem Heimatbundesland als Spitzenkandidat der Landesliste auf Stimmenfang. Die SPÖ-Niederösterreich stellte nach den vergangenen Wahlen 13 Nationalratsabgeordnete. Die SPÖ wird auch in Niederösterreich das Wahlprogramm auf ihren Spitzenkandidaten zuspitzen. Auf dem Wahlzettel bekommt die SPÖ den zweiten Platz.

FPÖ
Die Freiheitlichen schicken die Nationalratsabgeordnete Barbara Rosenkranz als Spitzenkandidatin ins Rennen. Insgesamt geben sich die Freiheitlichen in Niederösterreich selbstbewusst und nominierten die maximale Anzahl an Kandidaten (72) für die Landesliste. Bei der Wahl 2002 verloren die Blauen in Niederösterreich besonders stark und errangen lediglich zwei Nationalratsmandate mit 6,9 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei der Landesliste findet sich der umstrittene Volksanwalt Ewald Stadler.

Grüne
Die Grünen befinden sich im Aufwind in Niederösterreich. Bei der Nationalratswahl 2002 haben sie das erste Mal die FPÖ überholt und 7,2 Prozent der Stimmen geholt. Auch bei den Gemeinderatswahlen 2005 setzte sich der Trend fort. In vielen Gemeinden zogen Grüne in die Vertretungen ein. Die Grünen haben ihren Bildungssprecher Dieter Brosz zum Nachfolger von Madeleine Petrovic gekürt. Die ehemalige Spitzenkandidatin Petrovic möchte nicht mehr zum Nationalrat kandidieren und bekam den letzten Listenplatz (72.) der Landesliste.

KPÖ
Überraschend bekam die KPÖ in Niederösterreich den fünften Listenplatz zugesprochen. Schwerpunkte des Wahlkampfs der KPÖ-NÖ sind die Themen Arbeit, Gesundheit und Verkehrspolitik. Bei der letzten Wahl bekam die Kommunisten rund 0,5 Prozent der Stimmen.

BZÖ
Für das BZÖ tritt Spitzenkandidat Thomas Ram in den Wahl-Ring. Niederösterreich ist das einzige Bundesland, wo das BZÖ am Wahlzettel auf Platz 6 aufscheint, während es in allen anderen als fünfte Partei gereiht ist.

Liste Dr. Martin
Den letzte Listenplatz am Stimmzettel bekommt " Die Liste Dr. Martin" von EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin. Am Stimmzettel wird die Liste mit Matin abgekürzt. In Niederösterreich tritt Martin nur mit einem Kandidaten an: Jürgen Klepeis. Der Wirtschaftsprüfer aus Wien hat gute Chancen in den Nationalrat einzuziehen.



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