Kritik an Wiederkehr

FPÖ fordert Deutschpflicht im Kindergarten

Helmut Fiedler spricht auf einer Pressekonferenz.
© FPÖ NÖ
"Die FPÖ will eine Schule des Hausverstandes“, so Bildungssprecher Helmut Fiedler – denn: "Bildung ist kein Experimentierfeld."
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FPÖ-Bildungssprecher Helmut Fiedler übt scharfe Kritik an Bildungsminister Wiederkehr: "Wenn Bildungsminister Wiederkehr von einer Aufholjagd in der Bildung spricht, ist das pure Ankündigungspolitik. Nicht die Anzahl der Reformen ist entscheidend, sondern ob Kinder lesen, rechnen, schreiben können." Während im Ministerium neue Modelle und Schulfächer erfunden würden, kämpften Lehrer täglich mit fehlenden Deutschkenntnissen, Bürokratie und Unterrichtsstörungen.

Deutsch als Schlüssel

"Deutsch ist der Schlüssel, Deutsch ist keine Schikane. Deutsch ist die Eintrittskarte in Bildung", so Fiedler. Er fordert verpflichtende Sprachstandsfeststellungen, Deutschförderung bereits im Kindergarten und klare Erwartungen an Eltern.

Lehrer entlasten

"Lehrer stärken und nicht mit Dokumentation, Verwaltung und Vorgaben überhäufen", unterstreicht Fiedler mit Verweis auf ein Rundmail des Zentralausschusses zur Notengebung vor den Ferien: "Wer Lehrer bei einer korrekten Beurteilung nach Schulschluss unter Rechtfertigungsdruck setzt, schwächt ihre Autorität."

Handy, KI und Leistung

"Handy und KI sind Werkzeuge, nicht Ersatzhirn", mahnt Fiedler und verlangt klare Handyregeln sowie KI-Vorgaben für Hausübungen. Zudem brauche es ehrliche Rückmeldungen statt Noteninflation: "Leistung ist kein Schimpfwort."

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