Wiener Neustadt
Pleite-Schock: Jetzt sogar schon Studentenheime betroffen
Laut Creditreform und AKV Europa summieren sich die Passiva auf mehr als zehn Millionen Euro. Betroffen sind 13 bzw. 10 Gläubiger sowie insgesamt fünf Dienstnehmer. Eine Fortführung ist geplant.
Zwei Standorte
Beide Objekte liegen nahe dem City Campus der FH Wiener Neustadt. In der Ungargasse 9 werden 67 Einheiten vermietet, die Verbindlichkeiten belaufen sich hier auf rund sechs Millionen Euro. In der Grünangergasse kommen weitere 62 Einheiten dazu, die Passiva liegen bei etwa 4,5 Millionen Euro.
Kostenexplosion
Als Ursache gelten gestiegene Energie-, Betriebs- und Finanzierungskosten, die nicht ausreichend an die Mieter weitergegeben wurden. Um die Auslastung zu steigern, setzte man zuletzt verstärkt auf Kurzzeitvermietungen – dort ist das Preisniveau allerdings gesunken. Kreditschützer berichten zudem von anhängigen Rechtsstreitigkeiten mit Mietern.
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Sanierungsplan
Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent angeboten, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme des Plans. Künftig soll die Vermietung an Studierende eingestellt werden – beide Objekte sollen ausschließlich über Kurzzeitvermietung betrieben werden.
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