Starke Windböen haben in Oberösterreich zahlreiche Einsätze ausgelöst. Es kam zu Schäden, Verletzte gab es keine.
Heftige Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h haben am Ostersonntagabend in Teilen Oberösterreichs für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Der Sturm zog vom Bezirk Schärding über Steyr bis ins Mühlviertel und führte vor allem zu blockierten Straßen durch umgestürzte Bäume.
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In Waxenberg im Bezirk Urfahr-Umgebung wurde zunächst ein Brand vermutet. Tatsächlich war jedoch ein Baum in eine Stromleitung gestürzt. Dabei wurde ein Stromanschluss aus einem Wohnhaus gerissen, der Dachständer fiel auf ein geparktes Auto, und eine beschädigte Leitung lag quer über der Straße. Einsatzkräfte sicherten das Dach provisorisch, die Straße blieb mehrere Stunden gesperrt.
Auch in Steyr musste die Feuerwehr eingreifen, nachdem ein Baugerüst durch starke Windböen ins Wanken geraten war. Um ein Umstürzen zu verhindern, wurde ein Teil abgetragen. Verletzt wurde niemand.