15 h mehr Freizeit

Nach Warnstreiks von Ordensspitälern: Kompromiss wird ab heute abgestimmt

Es kommt keine Arbeitszeitverkürzung, aber mehr Freizeit.

. Die achte Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag für das nicht-ärztliche Personal an oberösterreichischen Ordensspitälern hat einen Kompromiss gebracht: Zwar hätten sich die Arbeitgeber beim Thema 40-Stunden-Woche nicht bewegt, teilte die Gewerkschaft vida in einer Aussendung mit. Stattdessen sollen die rund 10.000 Beschäftigten künftig 15 Stunden mehr Freizeit pro Jahr bekommen. Die Belegschaft muss darüber noch abstimmen.

Dazu kommen 3,3 Prozent mehr Gehalt und höhere Zulagen ab Juli. Seit September letzten Jahres fordern die 10.000 nicht-ärztlich Beschäftigten der Ordensspitäler Oberösterreich eine Arbeitszeitverkürzung. "Unsere Forderung bleibt auf Kollektivvertrags-Ebene ungelöst. Wir haben deshalb einen für dieses Jahr schmerzhaften Kompromiss verhandeln können: Eine Erhöhung des Zeitbonus für alle Beschäftigten in Höhe von 15 zusätzlichen Stunden, gemeinsam mit weiteren arbeitszeitverkürzenden Maßnahmen", so die Gewerkschaft.

Belegschaft am Wort

Am heutigen Mittwoch startet eine Rückkopplung, in der die Beschäftigten über das Verhandlungsergebnis abstimmen können. Diese wird eine Woche laufen. Das Ergebnis wird am Mittwoch, dem 25. März, bekanntgegeben.

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