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Wegen Kinderpornos

Prozesstermin gegen Pfarrer fixiert

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Ein Geistlicher muss sich am 4. Juni vor einem Einzelrichter verantworten.

Im Fall jenes niederösterreichischen Pfarrers, gegen den seit Jänner wegen Besitz und Weitergabe kinderpornografischen Materials ermittelt wird, wurde nun der Prozesstermin fixiert. Der Geistliche muss sich am 4. Juni am Landesgericht Wiener Neustadt vor einem Einzelrichter verantworten, bestätigte Gerichtssprecher Hans Barwitzius einen Bericht von ÖSTERREICH vom Freitag.

Zu der Verhandlung, die für nur eine Stunde angesetzt ist, sind zwei Zeugen geladen, darunter ein Polizeibeamter. Dem Priester drohen bei Verurteilung nach Paragraf 207a bis zu zwei Jahre Haft. Im Moment befindet er sich auf freiem Fuß.

Die Polizei hat bei den Erhebungen rund 400 einschlägige Dateien auf dem Computer des Mannes gefunden. Die Bilder und Videos von vorwiegend Buben soll er auch an andere weitergegeben haben. An der Produktion dürfte er nicht beteiligt gewesen sein, hieß es. Der Geistliche sei all seiner Ämter enthoben worden, teilte die Erzdiözese Wien im Februar mit. Daraufhin habe sich der Beschuldigte in ein Kloster zurückgezogen.

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