AK-Test

Riesige Preisunterschiede bei Führerscheinkosten

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Den Führerschein zu machen kostet durchschnittlich 1.550 Euro, mehr als ein mittleres Monatseinkommen. Zwischen der teuersten und der billigsten Fahrschule in Österreich liegt ein Preisunterschied von 800 Euro.

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Wer in Vorarlberg, Niederösterreich oder Kärnten den Führerschein macht wird ordentlich zu Kasse gebeten, billiger kommt man im Durchschnitt in Wien und Tirol weg. Die Arbeiterkammer erhob die Preise in knapp 320 Fahrschulen.

Unübersichtliche Preise
Auch innerhalb der Bundesländer exisiteren erhebliche Preisunterschiede. Preisersparnisse sind drinnen, der Vergleich zwischen den Fahrschulen ist aber zu aufwändig und schwierig, weil die Ausbildugspakete nicht immer das gleiche enthalten. Viele Fahrschulen bieten günstige Mindestpakete mit nur 12 Fahrstunden an, wenn zusätzliche Fahrstunden notwendig sind kann das den Preis in die Höhe treiben. Die Arbeiterkammer fordert eine Internetplattform auf der über Preise und Leistungen der Fahrschulen informiert wird. Auch die Mindestanzahl der verpflichtenden Fahrstunden soll neu geregelt werden. Bisher ist ungewiss, wieviele Fahrstunden neben den zwölf vorgeschriebenen für die Prüfungszulassung absolviert werden müssen.

Führerschein für Lehrlinge soll der Arbeitgeber zahlen
Eine weitere AK-Forderung: Der Arbeitgeber soll dem Lehrling den B-Führerschen bezahlen. Ein Lehling verdient im Durschschnitt 400 Euro im Monat, ein Fahrkurs ist für ihn somit ein unerschwinglicher Luxus.

Führerscheinpreise in Östereich (inklusive zweiter Phase)

Quelle: Arbeiterkammer

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