Mit dem Frühlingsbeginn sind auch wieder Zecken ein Thema. Die Parasiten können gefährliche Erkrankungen wie Borreliose oder FSME übertragen. Daher ist es wichtig, die Blutsauger richtig zu entfernen und zu entsorgen.
Um eine Zecke richtig zu entfernen, wird das richtige Werkzeug benötigt. Es gibt spezielle Instrumente wie Zeckenzangen, -karten oder -haken zu kaufen. Die Technik ist genauso wichtig. Mit dem passenden Werkzeug können Sie möglichst hautnah die Zecke greifen und mithilfe eines kontrollierten Herausdrehens oder Herausziehens entfernen.
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Beim Entfernen ist es wichtig, die Zecke nicht zu quetschen. In diesen Fällen können Krankheitserreger in die Wunde gelangen. Zecken sollen vollständig, inklusive des Kopfes, entfernt werden. Wenn der Kopf in der Haut zurückbleibt, kann dies zu einer schmerzhaften Entzündung oder sogar einer Infektion führen.
Richtige Entsorgung wichtig
Nachdem das Tier entfernt worden ist, sollten Sie die Bissstelle desinfizieren und für einige Tage genau beobachten. Obwohl die Zecke entfernt wurde, kann die Haut sich stark röten oder ein ringförmiger Ausschlag bilden. In solchen Situationen suchen Sie ärztlichen Rat, da diese Zeichen ein Hinweis auf Borreliose sein könnten.
Die richtige Entsorgung der Zecke ist ebenfalls wichtig, um eine weitere Verbreitung zu vermeiden. Die Blutsauger im Waschbecken oder in der Toilette hinunterspülen ist nicht zuverlässig. Zecken können bis zu 30 Tage unter Wasser überleben.
Verbrennen am besten
Zerquetschen oder Zertreten kann auch kontraproduktiv sein, vor allem wenn das Tier ein Weibchen ist. Sie könnte schon Eier gelegt haben, die beim Zerquetschen unbemerkt verbreitet werden können.
Am besten ist es, die Zecke zu verbrennen. Dafür benötigen Sie ein feuerfestes Gefäß, wie etwa ein Marmeladenglas mit Metalldeckel. Bei der Entsorgung sollten Sie vor allem auf die Sicherheit und Hygiene achten, besonders wenn Sie Haustiere oder kleine Kinder im Haushalt haben.