Bleibt unbeständig
So wird das Pfingst-Wetter
Badewetter dürfen wir auch zu Pfingsten nicht erwarten, aber Kellertemperaturen wie diese Woche gehören (vorerst) der Vergangenheit an.
Am Samstag gibt es zwar noch letzte Regenschauer, das Thermometer klettert aber schon auf bis zu 23 Grad. Im Osten bläst lebhafter Wind. Im Westen sowie auch im Süden bleibt es meist trocken mit etwas Sonnenschein, im übrigen Österreich ziehen dagegen immer wieder dichte Wolken vorüber. Zeitweilige Regenschauer sind dabei einzuplanen, entlang der Alpennordseite sowie verbreitet im Nordosten fallen die Schauer oft länger anhaltend und kräftig aus.
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Der freundliche Sonntag
Am Sonntag winkt der freundlichste Tag
des Pfingstwochenendes. Das Wetter ist zwar auch nicht ungetrübt, aber von
Schauern sollte das ganze Land verschont bleiben. Am Nachmittag kann es
entlang der Alpennordseite sowie generell im Bergland Regenschauer geben.
Die Tageshöchstwerte erreichen 24 Grad.
Am Montag wird es noch wärmer. Wir dürfen uns auf 20 bis 27 Grad freuen. Die Höchstwerte werden im Südosten erreicht. Allerdings steigt damit auch wieder die Gefahr von Regenschauern und Gewittern. Dazu weht starker Wind.
0,4 Grad kälter wegen Vulkan
Wien. Auch ohne den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla wäre der Mai schon kalt genug gewesen. Doch mit der Aschwolke sind die Temperaturen um noch einmal fast einen halben Grad gefallen: „In Mitteleuropa ist es wegen des Vulkanausbruchs um bis zu 0,4 Grad kälter“, sagt Karsten Brandt vom Wetterdienst donnerwetter.de. „Das klingt zwar nach wenig, ist aber bei diesen niedrigen Temperaturen schon merkbar.“
Für globale Klimaveränderungen, wie nach dem Ausbruch des Pinatubo 1991, waren die Partikel der Aschewolke bisher zu kurz in der Stratosphäre. Damals wurde die Sonnenstrahlung um fünf Prozent reduziert, die globale Temperatur sank um ein halbes Grad. Für großräumig regionale Effekte, wie Temperaturstürze in Mitteleuropa, reicht es, wenn die Teilchen in die Troposphäre gelangen – wie nach dem Eyjafjalla-Ausbruch.
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