Wien könnte verschärfen

Plan: Eintritt nur noch für Geimpfte

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Bevor Lokale, Sport und Kultur zusperren, will Wien nur noch Geimpfte einlassen.
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Wien. Wien denkt wieder über einen Alleingang bei den Corona-Regeln nach. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) ließ am Sonntag einen Versuchsballon starten, konkret geht es ­darum, dass in Freizeitbetrieben sowie der Gastro nur noch Geimpfte Zutritt haben sollten. Daran werde angesichts der Infektions-Explosion durch die Delta-Variante „kein Weg vorbeiführen“. Das wolle er nur einmal gesagt haben, bevor Ende August die aktuell geltende Corona-Verordnung der Regierung ausläuft. Motto der Aktion: Bevor Lokale oder Kinos schließen müssen, lieber eine harte Zutrittsregel.

Viele Länder dafür: Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) – sonst immer betreit, wenn es gegen das rote Wien geht – verwies darauf, dass die Länder eben das Recht hätten, Regeln zu verschärfen. Aus einigen Ländern kommt Zustimmung – etwa aus Kärnten, Tirol oder aus der Steiermark, wo die schwarze Landesrätin Juliane Bogner-Strauß Hacker recht gibt.

Mückstein wartet ab. Hackers Kollegin aus NÖ, Ulrike Königsberger-Ludwig, ist aber gegen einen Alleingang – will sich aber fügen, wenn Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein so eine „1-G-Regel“ für ganz Österreich verordnet. Und Mückstein? Er hatte zuletzt betont: „Wir prüfen, ob weitere Anpassungen notwendig sind. Den besten und nachhaltigsten Schutz bietet allerdings die Impfung.“ Die FPÖ ist hingegen empört.

Umfrage ist klar: Freiheit nur für Geimpfte

Die Österreicher sehen das indes eher wie Hacker: Laut ÖSTERREICH-Umfrage sind demnach immerhin 54 % ­dafür, dass es im Herbst „verschärfte Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte geben soll".

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