Pfeffersrpay-Einsatz

Rumäne randaliert in Kirche, verletzt Polizisten mit Flasche

Ein 42-jähriger Mann hat in Wien einen heftigen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach aggressivem Verhalten in einer Kirche und heftigem Widerstand mussten die Beamten schließlich zu Pfefferspray greifen. 

Der Vorfall begann, als sich der 42-Jährige aus bislang unbekannter Ursache in einer Kirche im 3. Wiener Gemeindebezirk aggressiv verhielt und lautstark herumschrie. Ein Mitarbeiter und ein Pfarrer begleiteten den Mann daraufhin aus dem Gebäude. Draußen schrie der Pfarrer laut um Hilfe, wodurch ein Polizist, der gerade einen Überwachungsdienst bei einer nahegelegenen Botschaft durchführte, auf die Situation aufmerksam wurde. Das laute Geschrei alarmierte zudem weitere Beamte in der unmittelbaren Umgebung.

Aggressiver Mann bedroht Beamte

Die herbeigeeilten Einsatzkräfte forderten den Mann mehrfach auf, stehen zu bleiben. Der Beschuldigte dachte jedoch gar nicht daran, zu kooperieren. Er ballte seine Fäuste, machte mehrmals schnelle Schritte auf die Beamten zu und schrie diese in einer fremden Sprache an. Dabei bedrohte er die Polizisten sogar mit dem Umbringen.

Pfefferspray zeigt zunächst keine Wirkung

Plötzlich eskalierte die Situation weiter: Der 42-jährige rumänische Staatsbürger hob eine volle 1,5-Liter-Flasche in Richtung eines Polizisten und ging direkt auf ihn zu. Um den Angriff abzuwehren, setzte ein Beamter Pfefferspray ein. Der erste Sprühstoß zeigte jedoch zunächst keine Wirkung. Der Mann ging weiterhin aggressiv und laut schreiend mit geballten Fäusten auf die Einsatzkräfte los. Erst nach der dritten Abgabe des Sprühstoßes ließ er die Flasche fallen und rieb sich die Augen.

Verletzter Polizist nach Festnahme

Die anschließende Festnahme gestaltete sich dennoch äußerst schwierig und konnte nur durch die erhebliche Anwendung von Körperkraft durchgesetzt werden. Im Zuge dieser heftigen Amtshandlung stürzte ein Beamter gegen ein geparktes Fahrzeug, welches dadurch beschädigt wurde. Der rabiate Mann konnte während der gesamten Amtshandlung nicht beruhigt werden. Er wurde schließlich nach den Bestimmungen des Unterbringungsgesetzes in ein Krankenhaus transportiert. Ein Polizist erlitt bei dem Vorfall Verletzungen und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.

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