Aufräumarbeiten auf Hochtouren

Zug-Crash in Meidling: Ermittlungen laufen

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Als Unglücksgrund kommen ein technisches Gebrechen oder menschliches Versagen infrage.
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Nach dem Zugsunglück am Bahnhof Wien-Meidling am Karsamstagnachmittag haben die ÖBB die Aufräumarbeiten in der Nacht auf Ostersonntag und am Vormittag auf Hochtouren fortgesetzt. Laut ÖBB-Sprecher Roman Hahslinger waren zwei Bergekräne im Einsatz, um die umgekippten Zugteile des Railjets wieder aufzurichten. Unterdessen liefen auch die Ermittlungen zur Unglücksursache weiter.

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Unfallstelle schnellstmöglich räumen

"Es geht uns darum, die Unfallstelle so schnell wie möglich zu räumen", sagte Hahslinger am Sonntagvormittag zur APA. Die Aufräumarbeiten liegen mittlerweile ausnahmslos in den Händen der ÖBB. Die Einsatzkräfte der Wiener Berufsfeuerwehr, der Rettung und der Polizei wurden bereits abgezogen.

Zugunglück Meidling
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Noch keine Angaben zur Ursache

Auch eine Oberleitung war beschädigt worden, als am Karsamstag gegen 16.30 Uhr ein Railjet, der nach Villach unterwegs war, mit einem Regionalzug zusammenstieß. Das Unglück verlief verhältnismäßig glimpflich, weil beide Garnituren im Bahnhof noch ziemlich langsam unterwegs waren. Aus dem Railjet wurden 47 Personen geborgen, darunter neun eher Leichtverletzte, um die sich die Wiener Berufsrettung kümmerte. Die schwerste Blessur war ein Handbruch.

Zugunglück Meidling
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Sprachspeicher gesichert

Zwei Mitarbeiter der SUB dokumentierten den Unfallort mit Fotos und sicherten Beweismittel. Sie sicherten auch die Datenschreiber der beteiligten Garnituren sowie der Sicherungsanlage im Bahnhof. Diese zeichnen ähnlich wie eine Black Box in Flugzeugen alle Details zur Fahrstrecke und Geschwindigkeit auf. Auch alle Handlungen von Lokführer und Fahrdienstleiter werden registriert.

Zugunglück Meidling
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Zugverkehr wiederhergestellt

Nachdem die Südbahnstrecke am Samstag unterbrochen war, wurde der Zugverkehr bis Sonntagvormittag weitgehend wiederhergestellt. Hahslinger zufolge sind die Auswirkungen auf den Fernverkehr mittlerweile gering. "Die Verspätungen liegen, wenn es sie überhaupt noch gibt, in der Regel unter zehn Minuten." Einschränkungen gab es zum Teil noch im Nahverkehr. ÖBB-Kunden wurden unter anderem über die Homepage http://www.oebb.at im Detail informiert.

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