Mit seinem viel zu hoch und mit einem Bagger beladenen Lkw richtete ein 52-Jähriger am Dienstag auf der Donauuferautobahn und auf der Tangente einen enormen Schaden an - und sorgte damit auch im Nachmittagsverkehr für erhebliche Probleme und Staus.
Wien. Auf einer Strecke von 300 Metern touchierte der Serbe mit seinem Lastwagen und dem auf der Ladefläche aufgebockten Bagger im Tunnel Kaisermühlen reihenweise Lampen und Verkabelungen an der Decke, auch im Tunnel Hirschstetten kam es zu Beschädigungen.
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Die Polizei hielt den Lastwagenfahrer daraufhin beim Gewerbepark Stadlau an. Dabei rechtfertigte er sich mit einer besonders dreisten Ausrede und gab gegenüber den Beamten an, dass er "wegen ein paar beschädigter Lampen nicht auf der Autobahn stehen bleiben würde", schildert ein Sprecher der Landespolizeidirektion. Die Asfinag hatte die Beamten der Landesverkehrsabteilung gegen 13.20 Uhr verständigt, nachdem der Lenker nach den ersten abgeräumten Deckeninstallationen auf der A 22 in Hirschstetten seine Mulde - samt Bagger obendrauf - gekippt hatte, um den Transport der Ladung ungehindert fortsetzen zu können.
Der Serbe wurde wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung angezeigt. Aufgrund technischer Mängel wurden die Kennzeichentafeln vorläufig abgenommen. Außerdem wurde der 52-Jährige wegen mehrfacher Fahrerflucht, mangelhafter Beladung und Übertretungen nach dem Güterbeförderungsgesetz angezeigt. Aufgrund der notwendigen Reparaturarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Nachmittagsverkehr, berichtete die Landespolizeidirektion.