Sraßen-Blockaden

Mit der Hitze: Klima-Aktivisten sind zurück

Mit der Hitze im Land kehren auch die Straßenblockaden für den Klimaschutz zurück. Es ist aber nicht die "Letzte Generation"...

Am Mittwoch gaben die Klima-Aktivisten nach langer Pause wieder ein Lebenszeichen von sich und blockierten in Linz die Nibelungenbrücke – dahinter steckt aber nicht die „Letzte Generation“, die sich nach einer Klags- und Festnahme-Flut aufgelöst hatte, sondern die „Extinction Rebellion“.

Allerdings: Hier fanden auch viele Aktivisten der "Letzten Generation" nach der Auflösung eine neue Anlaufstelle. Die "Extinction Rebellion" sind bekannt für ihre oft extremen Aktionen gegen Autos und Energiekonzerne.

KLIMA
© apa

Klima-Rebellen: "Das war nur der Anfang"

„Das war nur der Anfang“, verkündeten die Aktivisten nach dem Protest auf der Nibelungenbücke, die durch einen Radweg-Rückbau in die Schlagzeilen geriet. Schon gestern wollten sie den Linzer Hauptplatz entern. Ende Mai störten sie mehrfach die OMV-Hauptversammlung.

Tausende Radler wollen Autobahn blockieren

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future wird am nächsten Freitag – mitten im Wochenend-Verkehr – wie bereits im Vorjahr mit einer Fahrraddemonstration die Tiroler Inntalautobahn (A12) in Innsbruck blockieren. Die Organisatoren rechneten mit über tausend Teilnehmern. Im Vorjahr waren 2.000 auf dem Rad beim Protest dabei.

»Jedes Jahr 11 Mio. Autos über Brenner«

Fridays for Future will mit der Autobahn-Demo am 13. Juni sowie einer Petition auf den zunehmenden Transitverkehr durch Tirol aufmerksam machen und den Deutschen Bundestag auffordern, die geplante Bahntrasse in Bayern schnellstmöglich umzusetzen, sagte Organisatorin Sofia Scherer. „Die Verkehrssituation wird in Tirol immer prekärer. Jedes Jahr rollen über elf Millionen Autos und zwei Millionen Lkws über den Brenner – Tendenz zunehmend“, nannte sie die Beweggründe.

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