Neue Aktion

ÖBB: Wer jetzt Gratis-Zugfahrten bekommt

Rund 100.000 einkommensschwache Seniorinnen und Senioren können sich ab Mittwoch (15.4.) zwei Gratisfahrten mit den ÖBB innerhalb Österreichs sichern. 

Ist das 65. Lebensjahr erreicht und ein Anspruch auf Ausgleichs- oder Ergänzungszulage vorhanden, gibt es die Gratisfahrten über eine Beantragung der Vorteilscard Senior Frei. Diese ist für dieselbe Personengruppe kostenfrei, bietet die gleichen Ermäßigungen wie die reguläre Vorteilscard Senior von rund 50 Prozent auf Tickets.

Die Ausstellung erfolgt persönlich an ÖBB-Ticketschaltern gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises über die Anspruchsberechtigung, teilten Verkehrsministerium, Sozialministerium, Seniorenrat und ÖBB am Dienstag mit. Betont wurde unter anderem eine soziale Verantwortung gegenüber der älteren Generation in Zeiten der Teuerung. Die Aktion gilt ein Jahr lang bis 15. April 2027. 

Matthä, Korosec, Gerstorfer, Schumann, Hanke

v. l. n. r.: ÖBB CEO Andres Matthä, Präsidentin Ingrid Korosec (Österreichischer Seniorenrat), Präsidentin Birgit Gerstorfer (Österreichischer Seniorenrat), Bundesministerin Korinna Schumann (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz) und Bundesminister Peter Hanke (Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur). 

© ÖBB

Regierung lobt Aktion

Seitens der Regierung begrüßt man die Maßnahme jedenfalls. „Die Bahn ist das Rückgrat sowohl einer klimafreundlichen als auch einer sozialen Mobilitätspolitik. Die Leistbarkeit und die Möglichkeit der Teilhabe für alle ist uns wichtig", so der für die ÖBB zuständige Mobilitätsminister Peter Hanke. 

Sozialministerin Korinna Schumann erklärte: „Die Seniorinnen und Senioren in Österreich haben mit ihrem Fleiß und ihrer Arbeit unseren Wohlstand mitaufgebaut und haben sich ein Altern in Würde mehr als verdient. Gerade jene mit geringen Pensionen müssen sehr genau überlegen, welche Ausgaben sie sich leisten können."

ÖBB-Chef Andreas Matthä betonte, dass man als größter Mobilitätsanbieter des Landes "auch große soziale Verantwortung" trage. 

Und auch die Präsidentinnen des österreichischen Seniorenrats, Ingrid Korosec und Birgit Gerstorfer, begrüßten das Vorhaben.

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