Die "Hetz- und Treibjagd" der FPÖ auf Polizisten ist für den Innenminister "unerträglich".
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat am Montag am Rande einer Pressekonferenz in St. Pölten scharfe Kritik an der neuen Ladungsliste des Untersuchungsausschusses zu den Ermittlungen im Fall Pilnacek geübt. Von 25 Personen seien 15 Polizeibeamte, neun von diesen wiederum Mitarbeiter des Landeskriminalamts Niederösterreich. Karner sprach von einer "Hetz- und Treibjagd" der FPÖ und ihrer Handlanger auf rechtschaffene Polizistinnen und Polizisten, die "unerträglich" sei.
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Das gelte vor allem dafür, dass Menschen, "die Verbrecher jagen", geladen und förmlich "in diesen Untersuchungsausschuss gejagt" würden. Den Kolleginnen und Kollegen werde seitens des Innenministeriums "selbstverständlich" auch weiterhin Beratung angeboten, betonte Karner. Das sei "Pflicht und Verantwortung eines fürsorglichen Dienstgebers". Die Ausschüsse seien für die Betroffenen eine enorme Belastung und auch eine psychische Herausforderung, hielt der Innenminister fest.