Spindelegger-Rücktritt: Strache will Neuwahlen

Polit-Bombe

Spindelegger-Rücktritt: Strache will Neuwahlen

Spindelegger tritt zurück - die Reaktionen aus den Parteien.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht nach dem Rücktritt von ÖVP-Parteichef und Vizekanzler Michael Spindelegger die Regierung am Ende. In einer Aussendung forderte er am Dienstag unverzüglich Neuwahlen. "Was wir derzeit von SPÖ und ÖVP erleben, kann nur als innenpolitische Chaostage bezeichnet werden."

Das einzige, was Bundeskanzler Werner Faymann und Spindelegger unterscheide, sei die Parteidisziplin, denn ohne diese wäre der SPÖ-Chef auch schon fällig für einen Rücktritt gewesen, glaubt Strache, der ein eindeutiges Signal in diese Richtung am kommenden SPÖ-Parteitag erwartet. "Dass die Koalition in einer derart schwierigen Zeit, wie wir sie mit Massenarbeitslosigkeit, Höchststeuerdruck, Wirtschafts- und Bankenkrise erleben, ausschließlich mit sich selbst beschäftigt ist, zeigt schon deutlich, dass hier ein Wechsel dringend notwendig ist", begründete Strache seine Forderung nach Neuwahlen.

Persönlich wünschte Strache Spindelegger für die Zukunft alles Gute: "Ich habe Spindelegger immer als versierte, integere und aufrechte Persönlichkeit erlebt."





 




 

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