Rede im Saudi-Zentrum:

Kickl attackiert Alt-Präsident Fischer

Kickl
© APA/GEORG HOCHMUTH
FPÖ will bald erneuten Antrag zur Schließung des umstrittenen Zentrums einbringen.
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FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl hat Kritik an Alt-Bundespräsident Heinz Fischer für dessen bevorstehenden Auftritt bei einer Konferenz des umstrittenen Wiener "König-Abdullah-Zentrums für den interreligiösen und interkulturellen Dialog" (KAICIID) geübt. Kickl kündigte am Montag an, seine Partei werde bald einen neuerlichen Antrag zur Schließung des von Saudi-Arabien finanzierten Zentrums einbringen.

Fischer soll am Mittwoch eine von der KAICIID organisierte zweitägige Konferenz in Wien eröffnen, die dem Thema "Hate speech" (Hassrede) gewidmet ist. Der Nationalrat hatte sich im Juni in einer Entschließung mehrheitlich für einen Ausstieg Österreichs aus der derzeit am Wiener Schottenring ansässigen internationalen Organisation ausgesprochen. Demnach solle Österreich sowohl vom Errichtungs-, als auch vom Amtssitzabkommen zurücktreten. Der frühere SPÖ-Politiker Fischer hat sich später öffentlich gegen einen Rückzug Österreichs aus dem Abdullah-Zentrum ausgesprochen.

Fischer
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