Nach Parteitag

Wird Babler auch Spitzenkandidat? SPÖ-Ministerin will sich nicht festlegen

Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) sieht Andreas Babler, der am Parteitag mit 81,51 Prozent als Parteichef bestätigt wurde, durchaus gestärkt.  

Dies sei ein "solides Ergebnis" vor dem Hintergrund der Regierungsbeteiligung der Roten, sagte sie am Sonntag in der ORF-"Pressestunde". Die Frage, ob Babler auch Spitzenkandidat bei der nächsten Nationalratswahl sein werde, beantwortete Holzleitner nicht eindeutig.

 "Mediale Auseinandersetzungen" 

Dass Babler kein besseres Ergebnis am Parteitag erzielt hat, liegt für die Frauenministerin an den "medialen Auseinandersetzungen" - also etwa die Spekulationen, Christian Kern könnte als Parteichef kandidieren -, die auch vor dem Parteitag angehalten hatten. Nun will sich die SPÖ wieder verstärkt auf Inhalte konzentrieren, betonte Holzleitner. "Es gibt vieles, womit wir uns nicht nur als SPÖ, sondern auch als Bundesregierung beschäftigen müssen."

Wird Babler auch Spitzenkandidat? SPÖ-Ministerin will sich nicht festlegen
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"Stellen natürlich niemanden in der Sozialdemokratie zufrieden" 

Die für die Partei nicht rosigen aktuellen Umfrageergebnisse "stellen natürlich niemanden in der Sozialdemokratie zufrieden", gab Holzleitner zu. Nun laute daher der Auftrag, bei der nächsten Wahl stärker zu werden. Babler traut der Frauenministerin zu, einen "guten Plan" zu haben, wie er die gemeinschaftliche Arbeit in der Partei wieder stärken will. Ob er auch als Listenerster in die kommende Nationalratswahl geht? "Wir haben drei Jahre, von dem her ist Andreas Babler unser Parteivorsitzender."

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