Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wird Unternehmen bis 2030 deutlich entlasten. „Mein Ziel ist es, bis 2030 die Betriebe mit 100 Millionen Euro zu entlasten“, sagt WKÖ-Präsidentin Martha Schultz.
Geplant ist ein Stufenmodell, mit dem dieses Volumen schrittweise bis 2030 erreicht wird. Spätestens ab 2030 ersparen sich die Unternehmen nachhaltig ein Volumen von 100 Mio. Euro jährlich. Ziel ist es, dieses Einsparungsvolumen überwiegend bei der KU2 zu realisieren. Das bedeutet auch eine Senkung der Lohnnebenkosten im entsprechenden Ausmaß. Ausgehend vom aktuellen KU2-Volumen von rund 438 Millionen Euro entspricht das einer jährlichen Entlastung von über 20 Prozent.
Ergebnisse der Reformgruppe stehen im Juni
Die technischen Details zur Umsetzung dieser Einsparungen werden derzeit mit den Landeskammern ausgearbeitet. Ziel ist es nach wie vor, erste Ergebnisse der Reformgruppe im Juni zu präsentieren.
"Bundesregierung gefordert"
„Wir leisten damit unseren Beitrag für eine Senkung der Lohnnebenkosten. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, unserem Vorbild zu folgen und eine breite Senkung der Lohnnebenkosten endlich anzugehen“, betont Schultz.