David Alaba kommt bei Real Madrid einfach nicht richtig in Tritt.Der ÖFB-Kapitän hat bei den Königlichen derzeit einen schweren Stand und nun bremst ihn erneut ein gesundheitlicher Rückschlag aus.
Früher war er der Abwehrboss der Königlichen – doch seit seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 findet David Alaba nicht mehr zu alter Stärke zurück. Immer wieder werfen ihn kleinere Blessuren zurück. Statt Startelf ist für den 33-Jährigen mittlerweile meist die Ersatzbank Alltag.
Grippaler Effekt
Neun Einsätze, insgesamt nur 210 Spielminuten – eine magere Bilanz für den Innenverteidiger. Immerhin: Unter Neo-Coach Álvaro Arbeloa durfte der Wiener zuletzt wieder ein wenig Spielpraxis sammeln. In den Heimspielen gegen Levante (2:0) und Rayo Vallecano (2:1) kam Alaba jeweils im Finish zum Einsatz und schnupperte zumindest kurz wieder königliche Luft.
Vor dem brisanten Gastspiel am Sonntag (21 Uhr/live auf DAZN) bei Valencia folgt nun jedoch der nächste Rückschlag. Im Training am Donnerstag fehlten sowohl Rodrygo Goes als auch Alaba. Während der Brasilianer nur leicht angeschlagen individuell arbeitete, setzt den Österreicher ein grippaler Infekt außer Gefecht.
Arbeloa unter Druck
Ein Einsatz im Mestalla – wo die Blancos aus den vergangenen elf Gastspielen lediglich drei Siege holten – ist damit fraglich. Und die Personalsorgen wachsen weiter: Neben den angeschlagenen Alaba, Rodrygo und Rüdiger fallen Jude Bellingham (Muskelverletzung), Éder Militão (Muskelriss) sowie Vinícius Júnior (Sperre) fix aus.