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Blamage schlug sich auf Brückners Rücken

Das ÖFB-Lazarett wird größer: Jetzt hat es auch Teamchef Brückner erwischt. Und: Assistent Kocian weist Kritik am Teamchef entschieden zurück.

Der ebenso beschwerliche wie enttäuschende Ausflug auf die Färöer hat sich auch auf die Gesundheit von Österreichs Fußball-Teamchef Karel Brückner geschlagen. Der 68-jährige Tscheche leidet an Rückenproblemen und wird von der medizinischen Abteilung des ÖFB behandelt. "Die Reisestrapazen haben sich auf seinen Rücken geschlagen", erklärte sein Team-Trainer Jan Kocian am Montag.

Odyssee in die Heimat
Die Rückreise aus dem Nordatlantik hatte inklusive Wartezeiten rund zehn Stunden gedauert. Brückner war erst vor rund einem Jahr am Rücken operiert worden. Der Teamchef ist allerdings trotz seiner gesundheitlichen Probleme bei allen Gesprächen mit der Mannschaft dabei. "Von guter Laune kann man aber nur schwer sprechen", sagte Kocian nach dem blamablen 1:1 gegen die Insel-Kicker.

Rückendeckung für Brückner
Brückner leidet zwar an Rückenproblemen - erhielt von seinem engsten Vertrauten im ÖFB aber auch Rückendeckung. Kocian verteidigte seinen Chef gegen die in Österreich erwachsene Kritik, er würde sich zu wenig in den Stadien blicken lassen. "Das ist alles Schwachsinn. Er geht zu den Spielen, die er wichtig findet", betonte der 50-jährige Slowake. Sonst hält er sich via DVD auf dem Laufenden.

"Er kennt jeden Spieler, der für das Team infrage kommt, ganz genau. Von links nach rechts bis hin zu den Schuhgrößen", versicherte Kocian. "Herr Brückner ist sehr bemüht. Er beschäftigt sich total mit dem österreichischen Fußball. Jeder der etwas anderes behauptet, liegt falsch." Die Kritik sei unberechtigt. "Sich in VIP-Räumen zu zeigen und Hände zu schütteln, das ist eben nicht sein Stil."

Das Tor für Färöer

Das Tor für Österreich