In der Europa League liegt ein österreichisches Duo auf Viertelfinalkurs: Goalie Tobias Lawal und Nikolas Sattlberger (auf der Bank) gewannen das Achtelfinal-Hinspiel mit Genk gegen Freiburg am Donnerstag knapp mit 1:0.
Lawal und Genk überstanden die Anfangsphase in Genk mit einem aberkannten Abseitstreffer der Freiburger und Patzern beim Herausspielen unbeschadet und gingen mit 1:0 in Führung: Zakaria El Ouahdi schoss nach Doppelpass mit Bryan Heynen wuchtig ein (24.). Die Belgier wussten offensiv zu gefallen, waren mit Fortdauer aber auch weniger zwingend.
Philipp Lienhart saß nach überstandener Bauchmuskelverletzung auf Freiburgs Bank, ebenso wie Sattlberger bei den Belgiern. Damit steht Freiburg beim Rückspiel am 19. März im Heimstadion ordentlich unter Druck. Lienhart auf Sky optimistisch: "Das drehen wir noch."
Grillitsch & Braga verloren bei Ferencváros 0:2
Den deutlichsten EL-Sieg feierte Ferencvaros mit einem 2:0 über Braga. Die Portugiesen mit Florian Grillitsch als Mittelfeld-Metronom hatten mit den physischen Ungarn von Trainer Robbie Keane ihre liebe Not.
Bologna und AS Roma trennten sich im Serie-A-Duell 1:1. Federico Bernardeschi (50.) brachte die Gastgeber in Führung, Lorenzo Pellegrini besorgte die leistungsgerechte Punkteteilung (71.). Aston Villa reiste mit einem knappen Vorsprung zurück auf die Insel, Ollie Watkins (61.) erzielte in Lille den einzigen Treffer.
Stuttgart nach 1:2 unter Druck
Unter Druck steht neben Nottingham Forest (0:1 gegen Midtjylland) auch der VfB Stuttgart nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Porto. Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) trafen für die Portugiesen. Für Stuttgart schrieb Torjäger Deniz Undav (40.) an. Das vermeintliche 2:2 von Angelo Stiller wurde wegen Abseits aberkannt (70.).
Panathinaikos gegen Real Betis brachte das Duell der zwei Trainer-Routiniers Rafa Benitez und Manuel Pellegrini. Benitez durfte einen schmeichelhaften 1:0-Heimsieg der Griechen bejubeln.