Ski-Aufreger

Vor FIS-Präsidentenwahl: Riesenwirbel um Boss Eliasch

Knapp drei Monate vor der FIS-Präsidentenwahl bahnt sich ein Riesenwirbel um Noch-Boss Johan Eliasch an: Der eigene Verband hat den britischen Milliardär nicht für das Wahlverfahren nominiert.

Wie der britische Skiverband GB Snowsport am Donnerstag über seine Website informierte, wurde nach einem "umfassenden Bewerbungsprozess" Victoria Gosling für die Wahl beim FIS-Kongress in Belgrad (10./11. Juni) nominiert. Somit wurde die britische Verband-Präsidentin dem aktuellen FIS-Boss vorgezogen. Eliasch ist seit 2021 Präsident des Ski-Weltverbandes.

Grund für die Nichtnominierung des mächtigen Unternehmers könnte laut Spekulationen der "Süddeutschen Zeitung" ein verlorener Rechtsstreit in der Schweiz gegen einen früheren Geschäftspartner sein. Demnach muss die FIS dem einstigen Geschäftsführer einer FIS-Tochterfirma rund fünf Millionen Euro zahlen.

Was macht der schwedische Verband?

Die Frage ist, ob Eliasch das Problem schnell aus der Welt schaffen kann - und ob er trotzdem nominiert wird. Da der 64-Jährige auch die schwedische Staatsbürgerschaft besitzt, könnte er auch von diesem Verband für die FIS-Präsidentenwahl vorgeschlagen werden. Doch die "Süddeutsche Zeitung" glaubt, dass es auch da Vorbehalte gibt.

Zuletzt war Eliasch bei den Olympischen Spielen in Italien bei mehreren Bewerben erschienen - so auch bei der Nordischen Kombination an der Seite von FIS-CEO Urs Lehmann.

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