Paralympics

Wegen Russland: Ukraine boykottiert auch Abschlussfeier

Die Ukraine wird auch die Abschlussfeier der Paralympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo boykottieren. 

Das bestätigte der Präsident des Nationalen Paralympischen Komitees der Ukraine, Walerij Suschkewytsch. "Nein, niemals. Da wird die Flagge eines Staatsmörders gehisst", sagte Suschkewytsch auf die Frage nach einer Teilnahme an der Schlusszeremonie an diesem Sonntag (20.30 Uhr).

"Diese Paralympischen Spiele sind die schlimmsten in der Geschichte", sagte der 71-Jährige. Das russische Paralympische Komitee stehe gemeinsam mit der Armee. "Die russischen Goldmedaillengewinner haben ihre Medaillen Putin gewidmet - nicht dem Land oder dem russischen Volk. Das zeigt, dass die Sportler nicht nur ihr Land vertreten, sondern auch Terrorismus, Krieg und militärische Angriffe. Das ist schrecklich", sagte Suschkewytsch.

Team Österreich nimmt an Abschlussfeier teil

Neben der Ukraine wollen auch Litauen und Estland der Abschlussfeier aus Protest fernbleiben. Am Einmarsch zur Eröffnung hatten sich nur 28 von 55 teilnehmenden Nationen mit Sportlerinnen und Sportlern beteiligt. Das österreichische Team wird im Gegensatz zur Eröffnungsfeier in Verona mit Athletinnen und Athleten an der Zeremonie im Eisstadion teilnehmen. Veronika und Johannes Aigner werden die Fahne tragen.

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