Das sagen Krankl und Polster

Vor Russen-Spiel

Das sagen Krankl und Polster

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Die ÖSTERREICH-Experten vor dem Russland-Spiel.

Krankl: "Ich rechne mit einem Sieg in Russland"

Keine Außenseiter. Es wundert mich sehr, dass einige behaupten, wir sind in Russland Außenseiter. Das ist doch Blödsinn. Ich sage, wir brauchen uns vor den Russen sicher nicht zu verstecken. Jetzt schon gar nicht, nachdem sie streiten und in der Mannschaft Unruhe herrscht.

Unsere Mannschaft hält zusammen
Im Gegensatz zu den Russen hält unsere Mannschaft zusammen. Wir haben tolle Spieler, die als Legionäre bei starken Klubs im Ausland engagiert sind. Außerdem haben wir das Heimspiel gewonnen und führen die Gruppe mit mehr Punkten an. Wenn wir so auftreten, wie in den letzten Spielen, wird in Russland nichts anbrennen.

Brauchen uns vor Russen nicht verstecken
Sicher brauchen auch wir noch Punkte, aber ich gehe davon aus, dass wir sechs Punkte in den zwei Heimspielen gegen Moldawien und Liechtenstein holen. Ich rechne sogar mit einem Sieg gegen die Russen, denn ich glaube nicht, dass sie in der Lage sind, uns zu schlagen.

Ich rechne nicht einmal mit einem Hexenkessel in Moskau. Wie man hört, ist die russische Nationalmannschaft nicht allzu sehr beliebt. Wir brauchen auch nicht mit einem Unentschieden spekulieren, wir fahren dorthin, um zu gewinnen.

Polster: "Russen sind auf schnelles Tor aus"

Blitzangriff. Die Russen werden versuchen, uns gleich in den ersten Minuten zu überrumpeln. Sie werden aggressiv ans Werk gehen, da sie unbedingt einen Sieg brauchen. Sie werden alles versuchen, um ein schnelles Tor zu machen. Da wird es ganz wichtig sein, dass wir mit gutem Fußballspiel dagegenhalten.

Almer hat mich wirklich überrascht
Auf unsere Abwehr und auf Goalie Almer wird einiges zukommen. An und für sich bin ich ein strikter Gegner, wenn Spieler ohne Spielpraxis in der Nationalmannschaft spielen. Aber ich muss sagen, Almer hat es bis jetzt bravourös gemeistert. Er hat uns keine Partie verhaut, hat kein Steirertor kassiert. Das ist wirklich eine große Ausnahme, denn im Normalfall kann so ein Experiment nicht gut gehen. Kein Training kann die Matchpraxis ersetzen.

Russlands Stars bleiben im eigenen Land
Die Russen haben einen Nachteil: Es gibt in der Nationalmannschaft keine Legionäre. Da in der eigenen Liga relativ viel Geld vorhanden ist, bleiben auch die Stars im Land. Das ist schlecht für die Nationalmannschaft. Es ist immer besser, wenn du als Spieler in einer der großen Ligen Woche für Woche gefordert wirst.

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