WM

Donovan kritisiert US-Teamchef Klinsmann

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"Hätte es absolut verdient, nach Brasilien zu fahren".

Nachdem Landon Donovan von Teamchef Jürgen Klinsmann nicht für die Fußball-WM in Brasilien nominiert worden war, hat der US-Rekordtorschütze erstmals öffentlich seinen Unmut geäußert. "Ich bin nicht wütend, aber enttäuscht", sagte der Offensivspieler.

"Ich denke, ich habe sehr gut trainiert und wenn ich ausschließlich nach den Leistungen im Trainingslager beurteilt wurde, hätte ich es absolut verdient, nach Brasilien zu fahren", betonte Donovan am Samstag (Ortszeit) nach dem Training seines Vereins Los Angeles Galaxy. Der 32-Jährige war am Donnerstag ebenso wie Rapids Terrence Boyd und fünf weitere Spieler aus dem Kader gestrichen worden.

"Aufgrund meiner Leistungen vor dem Trainingslager, meiner Vorbereitung auf das Camp, meiner Fitness und der Art und Weise, wie ich im Camp trainiert habe, dachte ich, dass ich nicht nur zu den 23 WM-Fahrern gehören, sondern auch um einen Stammplatz kämpfen würde", meinte Donovan.

Der ehemalige Deutschland-Legionär hat bei drei Weltmeisterschaften gespielt, ist mit zwölf WM-Einsätzen und fünf WM-Treffern jeweils US-Rekordmann. Klinsmann hatte betont, dass Donovan auf Abruf bereitstehe und erster Nachrücker sei, sollte sich ein Stürmer bis zum ersten WM-Spiel der Amerikaner am 16. Juni gegen Ghana verletzen. Die USA treffen mit Klinsmann-Assistent Andreas Herzog in der Gruppenphase zudem auf Portugal und Deutschland.

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