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Austria

Zaubermaus Bazina vor Abschied

Austria kämpft um Europa. Erst wenn die Veilchen den dritten Platz sicher haben, werden Verträge verlängert. Bazina ist aber wohl weg.

Eigentlich sollten Sonntag am Rande der Mitgliederversammlung im Wiener Hotel Marriott die Weichen für die violette Zukunft gestellt werden. Doch Sportboss Thomas Parits war wegen Bandscheiben-Problemen verhindert . Und so ergab die Budgetsitzung wenig Neues. „Parits ist ein wichtiger Mann für die Planung, solange er nicht wieder fit ist, werden wir nichts entscheiden“, sagt Finanzboss Markus Kraetschmer.

Bazina weg
Doch die Planung für die neue Saison steht ohnedies: Nach Klein (LASK), Junuzovic und Ortlechner (beide Kärnten) soll noch ein ablösefreier Stürmer geholt werden. Die auslaufenden Verträge nach finanzieller Möglichkeit verlängert werden. Das kann aber erst passieren, wenn sicher ist, dass Austria im internationalen Geschäft ist – erst dann erfolgen die Zusagen neuer Sponsoren.

Mit Standfest, Blanchard und Bak wolle die Austria grundsätzlich weiterarbeiten. Die Option auf Topic haben die Veilchen bereits gezogen. Auch Mario Bazina wollte Austria eigentlich halten. Doch die ersten Gespräche scheiterten. Kraetschmer: „Wir haben ihm ein Angebot gemacht, uns aber nicht einigen können.“ ADEG-Spitzenreiter Magna Wr. Neustadt soll hinter der Zaubermaus her sein, auch Angebote aus seiner Heimat Kroatien soll es geben. Bazina selbst will sich damit aber noch nicht befassen. „Diese Sachen macht mein Manager – ich konzentriere mich nur auf den Fußball“, winkt der 33-Jährige ab.

Duell um Europa
Immerhin steht am Samstag das wichtige Spiel gegen Sturm an. Der Gewinner festigt Tabellenplatz drei und damit Einnahmen aus dem Europacup. „Das Spiel wird entscheidend“, weiß Trainer Karl Daxbacher. „Beide Teams sind spielstark und haben gute Einzelspieler“, freut sich Sturm-Coach Franco Foda. Und Bazina: „Wir haben es selbst in der Hand.“

Von Markus Rattenböck/ÖSTERREICH