Zoki Barisic

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Barisic erklärte uns sein Erfolgsgeheimnis

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Zoki Barisic besuchte gestern die ÖSTERREICH-Redaktion.

Nach dem Einzug ins Cup-Semifinale feierten die Rapid-Fans Trainer Zoki Barisic. Der Pacult-Nachfolger hat in Hütteldorf für neue Aufbruchstimmung gesorgt. Plötzlich herrscht bei den Grün-Weißen wieder Euphorie. Die Anhänger träumen vom ersten Pokalsieg seit 1995 (im Semifinale wartet jetzt Ried) und rechnen sich sogar noch Chancen auf den Titelgewinn aus. Der Rückstand auf Tabellenführer Austria beträgt sieben Runden vor Schluss fünf Punkte.

Barisic im Exklusiv-Interview:



Tolle Visitenkarten von Barisic: 2 Spiele, 2 Siege
Barisic soll das Wunder ermöglichen. Seine Bilanz: zwei Spiele, zwei Siege, Torverhältnis 5:0. Am Samstag soll der dritte Streich gegen Wiener Neustadt folgen. Barisic: „Klar wollen wir da auch gewinnen.“

Barisic telefonierte im Newsroom mit Schöttel
Mit Wiener-Neustadt-Trainer Peter Schöttel gab es gestern den ersten Kontakt. Im Newsroom der ÖSTERREICH-Redaktion wurde Barisic mit Schöttel am Handy verbunden. Barisic: „Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen.“ Schöttel: „Zoki, willst du meine Aufstellung wissen.“ Barisic: „Nein, aber ich verrate dir meine auch nicht.“ Die beiden sind Freunde, standen 1996 gemeinsam mit Rapid im Europacupfinale.

Zoki Barisic spricht die Sprache der Spieler

Barisic, Rapids neuer Wunderwuzzi. Alle lieben ihn, er spricht die Sprache der Fußballer. Sein Erfolgsgeheimnis? „Keines, weil ich hatte noch keine Erfolge.“ Aber die Spieler können am Platz 1:1 umsetzen, was er ihnen in der Kabine vorgibt. Er legt viel Wert auf Kommunikation und Spielfreude. Und auf Individualtraining. So hat er Rapids früheren Europacup-Fighter Carsten Jancker in seinen Stab geholt. Und Zoki behandelt all seine Profis gleich. „Jeder einzelne Spieler hat die Berechtigung, in der Startelf zu spielen.“ Keine leeren Worthülsen, er rotiert tatsächlich. Gegen Mattersburg durften Vennegoor (statt Salihi) und Saurer (statt Drazan) ran. Auch Samstag wird es wieder Umstellungen geben.

Wolfgang Ruiner

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