Derby setzt ganz Wien unter Strom

Kampf um Top-Sechs

Derby setzt ganz Wien unter Strom

Rapid muss im Derby morgen (17 Uhr) gegen die Austria den Heim-Fluch brechen.

"Ich bin schon zuversichtlich, dass wir die Qualität besitzen, dieses Spiel zu gewinnen", sagt Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer vor dem 334. Wiener Derby. Der 42-Jährige feiert morgen im Weststadion ausgerechnet gegen Erzrivale Austria sein Debüt. Im Kampf um die Meistergruppe haben beide Teams drei Punkte bitter nötig. Grün-Weiß liegt als Achter punktegleich einen Platz hinter Violett. "Es geht in der Tabelle sehr eng zu", weiß Torhüter Pauli Gartler. Warum Rapid das Derby morgen gewinnt?"Weil es Zeit wird", sagt Feldhofer

Die Hütteldorfer konnten die Veilchen seit der Eröffnung des Weststadions im Juli 2016 zu Hause nie besiegen. In sieben Duellen holte man vier Remis und kassierte drei Niederlagen.

Derby-Fluch: Djuricin stichelt gegen Rapid

"Natürlich ist diese Serie ein Thema bei uns -das ist ja etwas Schönes. Ich glaube, es ärgert sie sehr, dass sie dort noch nicht gegen uns gewonnen haben", sagt Austria-Stürmer Marco Djuricin. Die letzten vier direkten Duelle endeten mit einem Unentschieden. Feldhofer rechnet morgen mit einer hitzigen Partie: "Ich denke, dass viele Emotionen von beiden Seiten ins Spiel gebracht werden. Es wird ein schnelles, intensives Spiel, ein typisches Derby, wo jeder Zentimeter entscheiden kann."

Die Austria kommt nach dem 2:1 zuletzt gegen Sturm mit viel Selbstvertrauen nach Hütteldorf: "Wir haben einen guten Gegner geschlagen und wollen das Positive mitnehmen", sagt Djuricin und betont: "Ich habe noch kein Wiener Derby verloren und hoffe, dass wir morgen gewinnen können."